Das muss ihr Kind noch (ertragen) lernen

Nein – beziehungsweise in seinem eigenen Tempo.

Es gibt immer wieder Menschen, die mit meinen Kindern arbeiten, die versuchen durch „Provokation“ sie auf gewissen Ebenen weiter zu bringen.
Zum Teil überschreiten sie hierbei massiv ihre Grenzen.

Immer mal wieder geraten wir an „Fach“leute, die schon mit vielen verschiedenen autistischen Kindern gearbeitet haben und die ihre Erfahrungen aus den anderen Fällen auf unsere Kinder übertragen möchten.

Nur funktioniert das maximal zu 50%.

Denn, kennst Du einen Autisten kennst Du genau einen Autisten.
Ein Satz, der nicht oft genug wiederholt werden kann.

Nun habe ich ja vier AutistInnen. Was bei dem einen Kind funktioniert, hilft bei dem anderen Kind nicht nur nicht sondern verkehrt sich ins Gegenteil.

Seien es Entspannungsübungen oder die Art, wie der Rückzug aus belastenden Situationen aussieht.
Sei es die Herangehensweise wie man problematische Situationen aufdröselt oder wie man den Arbeitsplatz organisiert.
Wie löst man be- bzw. überlastende Situationen (auf) und welche Alternativen bietet man an.

Mal so ein paar Beispiele, wo „Fach“leute meinten das er oder sie das noch lernen müsse?

  • „Also eine Taxibescheinigung kann ich ihnen nicht länger als für drei Monate ausstellen, er muss lernen mit dem gewöhnlichen Bus zu fahren“  (ehem. Ärztin zu einem Zeitpunkt, als unser Sohn täglich so sehr unter Stress stand, dass bereits die Anfahrt zu Schule sämtliche Kraft für Kompensation auffraß)
  • „Sie müssen sich mit dem Gedanken vertraut machen, dass eine Schulbegleitung sich selbst abschaffen muss, wir müssen Stunden kürzen“ (Sachbearbeiterin vom Jugendamt zu einem Zeitpunkt als sich bereits wieder Mobbing herauskristallisierte und der Kontakt zu Mitschülern mehr als schwierig war)
  • „Hand geben ist wichtig und sollte als Höflichkeitsform unbedingt trainiert werden“ (Obwohl mein Jüngster klar kommuniziert hat, dass es für ihn äußerst unangenehm ist. Und mit den angebotenen, abweichenden Formen hat die Therapeutin ein Gedankenkarussell angeschoben welches sich in einem Overload entlud)
  • „Ich tätige gerne ironische oder sarkastische Aussagen, er muss lernen damit zurecht zu kommen“ (Schulbegleitung im Nachklapp an einen anstrengenden Tag, wo sie über eine solche Aussage ihn zum nachdenken motivieren wollte. Im Endeffekt war die nachfolgende Therapie fast unmöglich und unser Jüngster landete an dem Tag mehrfach im Overload bzw. suchte verzweifelt nach Rückzugsmöglichkeiten)
  • „Sie muss lernen, die Kommentare der Mitschüler zu ertragen und nicht alles auf sich zu beziehen oder willentlich wortwörtlich zu verstehen“ (Lehrer in einem Vermittlungsgespräch zur Abwendung von Mobbing zu meiner Tochter)
  • „Er muss sich selbst organisieren lernen, wenn sie ständig das für ihn übernehmen lernt er es nie“ (Lehrerin die voll auf die Eigenständigkeit der Kinder abstellte und ihnen die Organisation von Aufgaben im Klassensetting sowie der Hausaufgaben und die dazugehörige Dokumentation übertrug)
  • „Er kann ja nicht immer Kopfhörer anziehen, wenn er die Lautstärke im Klassenraum nicht erträgt. Außerdem, sooo laut ist es ja nun auch wieder nicht“ (Schulbegleitung und Sachbearbeiterin vom Jugendamt, die meinten unser Kind würde sich dadurch zu sehr von der Masse der SchülerInnen abheben und sich dadurch ausgrenzen)
  • „Also, so stark auf Struktur bedacht zu sein und seine Routinen einzufordern, das ist für uns als Schule sehr schwierig umzusetzen und ob die Schulbegleitung hier das richtige Mittel ist“ (Rektorin vom neuen Gymnasium im Vorabgespräch zur Wiedereingliederung in den Schulalltag nach 16 Monaten ohne Schulbesuch)

Und immer wieder die Forderung das meine Kinder bzw. das jeweilige Kind speziell den angesprochenen Punkt erlernen MUSS. Mal wurde es unterschwellig angesprochen mal offen gefordert.

Meist ging bzw. geht es um das Ertragen von Situationen.

Aber keiner dieser „Fach“leute hat eine Ahnung was alle diese einzelnen Dinge an Kraft kosten die woanders wieder fehlt.

Gehen wir die Punkte mal einzeln durch

  • Schulbus, öffentlicher Personennahverkehr, Taxi

Im Schülerspezialverkehr (also diese Kleinbusse für Grundschüler) war der Weg zur Schule im Bus gut zu bewältigen. Jeder hatte einen Sitzplatz und der Busfahrer sorgte leidlich für Ordnung und Ruhe. Kein Vergleich zum ÖPNV wo nicht jeder einen Sitzplatz bekommt geschweige denn so stehen kann, dass er nicht angerempelt wird. Es ist laut und die verschiedensten Gerüche können erschlagende Wirkung haben. Unser Ältester kam damit lange nicht zurecht. All diese Eindrücke kosteten soviel Kraft und trieben ihn zum Teil bereits in den Overload bevor er überhaupt in der Schule angekommen war.

  • Schulbegleitung, wenig Stunden bzw. verfrühte Stundenkürzungen

Gerade Jugendämter neigen dazu, zu wenige Stunden zu genehmigen bzw. zu früh Stunden zu kürzen. Sie gehen immer noch von der Prämisse aus, dass Hilfen nur befristet gewährt werden sollen bzw. können. Dies beruht auf der Praxis der „Hilfe zur Erziehung“. Das sich diese Prämisse nicht auf Eingliederungshilfe übertragen lässt und viele Hilfen ein Leben lang erforderlich sind, ist bei vielen Sachbearbeitern leider noch nicht angekommen. Der Bedarf des Kindes lässt sich nicht in bzw. an Vorgaben aus dem falschen §§ bemessen und werten.

  • Händeschütteln

Die Akzeptanz im Umfeld muss gestärkt werden anstatt blind einzufordern. Über Gespräche und Erklärungen kann langfristig das autistische Kind lernen zu entscheiden, wann Händeschütteln angebracht oder gar notwendig ist oder wo nicht

  • ironische/sarkastische Aussagen zur Provokation um Lerneffekte hervorzurufen

Nein
Einfach nur Nein
Gerade wenn Vertrauenspersonen so etwas tun, zerstören sie damit sehr oft jegliche Vertrauensbasis

  • Wortwörtlichkeit

Als ob sich das, gerade unter Stress, so einfach abstellen ließe die Worte anderer so zu verstehen, wie sie ausgesprochen wurden. Die Aussage, dass AutistInnen dies willentlich tun ist einfach nur falsch.
Was ist so schlimm daran, beim sprechen selber auf seine Worte zu achten?
Warum muss hier das autistische Kind mehr leisten als seine Umwelt?

  • (Selbst)Organisation

Wenn alles chaotisch und nicht kalkulierbar ist, von einem 6~10 jährigen autistischen Kind dies zu verlangen hat Geschmäckle. Warum wird immer unterstellt, dass durch die Übernahme das Anleiten vergessen bzw. nicht durchgeführt wird. Je nach Tagesform musste eine vollständige Übernahme erfolgen, um überhaupt ins Arbeiten zu kommen. Die Wahlmöglichkeiten waren einfach zu vielfältig, als dass das Wichtige überhaupt noch erkannt werden konnte. Auch über das Beispiel und die Kommunikation warum dieses oder jenes getan werden muss, kann Organisation erlernt werden.

  • Kopfhörer / Reizfilterschwäche

Warum muss das autistische Kind hier seine Belastungsgrenze überschreiten anstatt, dass den Mitschülern erklärt wird, warum das Kind Kopfhörer nutzt?
Wenn mit Kopfhörern, die das Grundrauschen von Geknister, Gezappel, die Geräusche der Straße vor dem Klassenraum usw. unterdrücken, überhaupt erst möglich ist, dem Unterricht zu folgen, warum muss man dieses Hilfsmittel in Frage stellen? Eine Reizfilterschwäche lässt sich nicht wegtrainieren.

  • Struktur / Routinen

Struktur und Routinen geben Halt im Durcheinader des Alltags. Und auch wenn durch Krankheitsausfälle nicht immer garantiert werden kann, dass z.B. der Stundenplan eingehalten wird; warum kann nicht über die Schulbegleitung die Vermittlung des geänderten Tagesablaufes koordiniert werden. Warum ist es nicht möglich einen festen Sitzplatz zu ermöglichen. Bei einem Kind mit Sehschwäche aufgrund z.B. einer Hornhautverkrümmung sieht so ziemlich jede Lehrkraft ein, dass es physikalisch nicht möglich ist, schräg zur Tafel zu sitzen. Eine Brille kann vieles ausgleichen, aber dafür ist schon eine gute Sitzposition zur Tafel notwendig. Wenn ein autistisches Kind die Sicherheit eines festen Sitzplatzes benötigt, wird allerdings darüber diskutiert. Warum?

All das sind nur einige Beispiele der Dinge, die von „Fach“leuten von meinen Kindern eingefordert wurden. Ihr kennt garantiert noch andere. Einiges ist erlernbar, manches nicht. Was an einem Tag gut klappt ist noch lange nicht ständig reproduzierbar.

Stress und Überforderung lassen sich nicht bzw. nur schlecht voraussehen oder gar kalkulieren. Weder von Außenstehenden noch von AutistInnen.
Stressfaktoren jedoch lassen sich minimieren durch (oft kleine) Maßnahmen.
Fordert nicht zu viel und schon gar nicht alles auf einmal ein. Wie so oft ist Zeit, Geduld und Vertrauen das beste, schonendste und zielführendste „Werkzeug“ überhaupt. Und schraubt bitte Eure Erwartungshaltung etwas zurück.

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14 Kommentare zu „Das muss ihr Kind noch (ertragen) lernen“

  1. ich fühle mit dir.
    wenn man in den Forderungen das „muss“ durch ein „darf“ oder „wird eines Tages, wenn es soweit ist“ ersetzt. Dann.
    Das gilt zudem ja für alle Kinder, weil sie alle unterschiedlich schnell lernen, verstehen, erfassen, Muster finden und umsetzen. Sich selbst positionieren lernen etc. Das fällt nicht allein einfach so zu.
    Lärm im Klassenraum macht mit Sicherheit der Hälfte der Klasse Stress. Und den Lehrkräften sicher auch. Ich bewundere ausnahmslos jedes Grundschulkind, das so einen Tag aushält.

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  2. Die meisten Deiner geschilderten Aussagen zeugen vor allem von Ungeduld und fehlendem Vertrauen in das Kind. Und genau hier entstehen für mich die größten Streitigkeiten mit JA oder Ärzten. Kein Kind auf der Welt will anders sein, kein Kind will eine Sonderbehandlung!
    Was es braucht ist Zuversicht und Verständnis.
    Ich kann nicht für autistische Menschen sprechen, aber in meinem Umfeld – von traumatisierten Kids – sind viele der Forderungen aus den genannten Umfeldern dieselben. „Das muss jetzt, aber …“
    Auf die simple Frage: „Warum?“ oder „Warum schon jetzt?“ kommt meist Gestammel
    Ein schönes Beispiel war unser Kid 2. Es hatte beschlossen, dass Sprechen keinen Sinn machen würde! Die zugewiesene Vormündin war der festen Überzeugung, dass sofort Logopädie notwendig sei. Und zwar viel und jetzt. Gegen die eigene Überzeugung führen wir 2-gleisig.
    A) Logopädie beim nächstem Logopäden – mit angezogener Handbremse. „Tut mir ja so leid, L. ist diese Woche krank!@
    B) Suche nach einem Experten! Und Austausch von Info’s.
    Es kam wie es kommen musste. Null Fortschritte, aber Plan B funktionierte auch. Wir fanden eine Logopädin, die sich mit Latetalkern auskannte. Nach dem Wechsel trat diese als erstes auf die Bremse. Aber gemeinsam schafften wir es, dass Kid 2 5 Jahre freudig lernte, ruhig und immer weiter. Im Endeffekt führte unser Handeln zwar zu einer Anzeige bezüglich einer durch die Vormünderin vermuteten Kindedwohlgefährdung (8a Meldung für die Experten), aber eben auch zu einem fröhlich schnatternden Kind, dass zwar noch heute gerade wenn sie aufgeregt ist, Schwächen in der Sprache zeigt, aber noch heute daran begeistert arbeitet, sich zu verbessern.

    Also: wenn es alle anderen schon nicht tun, hört zu, gebt Zeit, verteidigt die Besonderheit Eurer Kinder und vertraut darin, dass alles gut wird – trotz der Zweifel, die Euch eingetrichtert werden!

    Gefällt 1 Person

  3. Das!
    Bevor ich meine Autismusdiagnose bekam, ging man bei mir jahrelang von „einfacher“ Sozialphobie und Depression aus, was mit ständiger Konfrontation „therapiert“ wurde, die natürlich nichts brachte, sondern nur zu noch mehr Rückzug und Suizidalität führte.
    Jetzt nach der Diagnose muss ich erst wieder lernen zu unterscheiden, ob ich etwas machen _will_ oder etwas automatisch machen „will“, weil ich gelernt habe, dass ich die Sache aushalten lernen sollte.
    Vielen Dank für deinen Artikel!

    Gefällt 4 Personen

  4. Diese ganzen Kommentare der JA und den anderen Erwartern lassen sich auf den Punkt runterbrechen: „Kann Ihr Kind nicht mal ein bisschen weniger eine Behinderung haben? Das ist ja anstrengend, wenn ich mich bewegen muss. Das Balg ist kaputt, das muss sich halt reparieren oder gegen den Willen reparieren lassen (Hallo, ABA)“. In Summe das medizinische Modell der Behinderung (Mensch kaputt -> Muss sich reparieren -> Ohne Hilfe weiterleben)

    Autismus ist eine angeborene Behinderung, nach allem, was wir bisher herausgefunden haben. Es ist nicht möglich, geheilt zu werden, nach allem, was wir bei diversen Therapien sehen können – wer offiziell als geheilt gilt, hat dann gerne mal viele andere psychische Störungen (fast so, als ob Leute verbiegen falsch ist und ihre Persönlichkeit zerstört, who would have known?)

    Übertragen wir die Anspruchshaltung mal auf ein neurotypisches Kind. Da sagt der Lehrer dann, das Kind verdaut zu viel, das muss ja alle 6 Stunden aufs Klo. Kann das Kind nicht mal die Verdauung einstellen, das ist echt störend und „auf der Arbeit darf man auch nur in der Pause auf das Klo!“ (etwas, was unserer Klasse damals genau so von Lehrern gesagt wurde und natürlich völliger Schwachsinn war). Klingt schon absurd, oder? So ein Lehrer würde schnell Probleme mit den Eltern bekommen.
    Anderes Beispiel, für etwas, das man nicht kontrollieren kann, wie bspw Overloads: „Ihr Kind atmet aber ziemlich viel. Kann es das nicht mal einstellen? Das geht einfach nicht und stört ja auch die anderen Kinder.“ Der hätte seinen Beruf nicht lange, denke ich.

    Leute ohne Vorbildung und ohne Verständnis sehen autistisches Verhalten und sortieren es ein unter „trotziges Verhalten“. Was es nicht ist. Was es nie ist. Außer vielleicht, wenn zum Nichtkönnen noch der Frust dazu kommt, sodass es dann auch langsam zu einem NichtMehrWollen wird. Vor diesem Punkt sollte das Kind von verständnisvollen Erziehern, Lehrern, Eltern, abgefangen werden.

    In der Chemie lernt man das Prinzip vom kleinsten Zwang – wenn man Druck auf ein System ausübt, das sich im Gleichgewicht befindet, dann weicht es diesem Druck aus. Immer nur Druck und wenn man nicht liefern kann, gibt’s noch Stress dazu – so kann man nicht wachsen, so lernt man aufgeben, so lernt man ausweichen. So macht man Kinder zu Schulversagern und so landen Leute in erlernter Hilflosigkeit. Im eigenen Tempo wachsen und im eigenen Tempo leben dürfen ist unfassbar wichtig.

    Gefällt 2 Personen

  5. Anscheinend bin ich dann doch kein so gut „integrierter Autist“ wie meine REHA-Zuständigen behaupten.
    Denn:
    Ich gebe noch heute als erwachsener Autist Leuten ungern und kaum die Hände.
    Dieses „Bussi-Bussi-Schmusi-Schmusi“ Umarmungsritual lehne ich kategorisch ab.
    Wenn jemand mir so ankommt blocke ich das und reiche maximal die Hand.
    (Um Händeschütteln zu meistern hab ich meist Handcreme in der Tasche – um das für mich angenehme Hautgefühl wieder herzustellen nach dem Händeschütteln)
    Mir folgt der Ruf, das ich jeden Witz zerstöre, weil ich alles „zu ernst“ nehme und das ich eine „No Bullshit“ Ausstrahlung hätte.
    Bis heute habe ich nicht „gelernt“ effektive Pläne anzufertigen was ich denn heute, morgen oder in 2 Wochen vor hätte – weil ich nicht ausmachen kann, wie es mir heute, morgen oder in 2 Wochen gehen und ergehen wird.
    (Hellsehen gehört leider nicht zu meinem Fähigkeitsfeld)
    Und ich renne quasi Non-Stop mit meinen Kopfhörern rum maximal sind sie eine Armlänge von mir weg. Wenn Leute das anpisst können sie mir das ins Gesicht sagen. Was jedoch kaum Leute tun, weil sie es irgendwie vorziehen sich irgendwelche Gerüchte auszudenken und zu lästern statt zu fragen.
    Außerdem bin ich ohne einige feste Routinepunkte nicht zu gebrauchen.

    Gemessen an den Forderungen der Leute müsste ich folglich eine absolute Katastrophe als Mensch sein – weil ich nicht „die zwingend benötigte Fähigkeit“ gelernt habe, Bullshit zu ertragen / erdulden oder Sarkasmus/Ironie zu erkennen, auf Reizfilter verzichten kann oder allen Menschen offenherzig um den Hals zu fallen als wären sie lang verschollende Verwandte.

    Klar einige Sachen sind hilfreich zu lernen / analysieren um die engstirnigen NTs zu überleben… im Endeffekt ist es aber der falsche Weg stur zu fordern, das die mit den Problemen diese meistern müssen und sich anzupassen hätten.
    Das ist keine Inklusion.
    Das ist „Verbieg dich gefälligst damit du in eine bessere Schublade passt!“

    Gefällt 3 Personen

  6. Ja, so nennen die das. Und dann wird zugewiesen : in die Werkstatt, unterstütze Beschäftigung, Berufsvorbeteitung , Arbeitserprobung oder Ausbildung . Man kann nur innerhalb des ‚ festgestellten Bedarfs‘ wählen, wohin ( zu welchem Träger ) man will.
    Und das auch nur sehr begrenzt. So viel zur freien Berufswahl.

    Gefällt 1 Person

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