Schulbegleitung unter „Kostenvorbehalt“

Im Oktober 2016 hatte ich schon einen Beitrag zur bevorstehenden „großen Lösung im Bereich der Eingliederungshilfe SGB VIII §35a“ geschrieben.

Viele Eltern haben jetzt schon große Probleme für ihr Kind eine Schulbegleitung überhaupt genehmigt zu bekommen.
Andere kämpfen mit einer viel zu geringen Stundenanzahl, die auch noch schnellstmöglich gekürzt werden soll.
Die nächsten erhalten Hausfrauen ohne jegliche Vorbildung (oder einer fragwürdigen Weiterbildung im Bereich ABA) im Bereich Erziehung oder Pädagogik.
Am wenigsten sinnvoll ist der Einsatz von FsJlern oder BuFDis. Und dies nicht, weil die Personen sich nicht einsetzen würden, sondern weil ihnen noch ganz viele Erfahrungswerte Weiterlesen „Schulbegleitung unter „Kostenvorbehalt““

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Flexibilität muss von dem Autisten / der Autistin ausgehen

Dieses Wort wird so oft be-/genutzt, als Zielvorgabe in Hilfeplangesprächen und Gesprächen mit Lehrkräften.

Das autistische Kind soll, so schnell es eben geht, lernen flexibel zu agieren.

Je älter das Kind ist, wird es mit diesem „Wunsch“ direkt konfrontiert; da es ab einem gewissen Alter zu den jeweiligen Gesprächen dazugezogen wird.
Was ich als durchaus sinnvoll empfinde, da nur darüber gewährleistet wird, dass die Bedürfnisse des autistischen Kindes/Jugendlichen auch als seine Bedürfnisse dargestellt und wahrgenommen werden können.
Allerdings bin ich mir nicht immer ganz einig mit den anderen Teilnehmern solcher Gespräche, in welcher Form und über welchen Zeitraum das Kind / der Jugendliche beiwohnen sollte. Weiterlesen „Flexibilität muss von dem Autisten / der Autistin ausgehen“

Diagnostik, ein Ding für sich

Wir haben einen elend langen Weg hinter uns gebracht, bis die Diagnose beim Ältesten endlich stand.

Eigentlich fingen die Probleme bereits im Kindergarten an. Immer wieder Mobbing, weil er missverstanden wurde. Weil die anderen Kinder weder mit seiner („altklugen“) Art zu sprechen zurechtkamen, noch mit seinen Interessen. Sehr schnell merkten sie, dass er (naiv vertrauend, dass man nicht lügen darf) wirklich alles glaubte, was sie ihm erzählten. Auch die Grundschulzeit war anstrengend. Aber dank viel Frontalunterricht und einer sehr klaren und strikten Lehrerin ging es (irgendwie). Weiterlesen „Diagnostik, ein Ding für sich“

Die Notwendigkeit eines guten Kinder- und Jugendpsychiaters

Und täglich grüßt das Murmeltier. Da geht das Telefon und eine Mutter hat Fragen zu Bögen, die sie im Rahmen der Beantragung von Eingliederungshilfe erhalten hat. Da steht dann, dass eine aktuelle Einschätzung der Schwierigkeiten und Bedürfnisse des Kindes von Nöten ist. Und leider gibt es derzeit keinen behandelnden Kinder- und Jugendpsychiater.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon gesagt habe, es reicht NICHT wenn Eltern nur die Diagnostik bei einem Kinder- und Jugendpsychiater machen. Hier findet man übrigens Informationen dazu.

Eltern und Kinder brauchen einen verständigen Arzt, zu dem sie Vertrauen haben und bei dem sie regelmäßig Termine wahrnehmen. Weiterlesen „Die Notwendigkeit eines guten Kinder- und Jugendpsychiaters“