Sollte eine Schulbegleitung strafen………

mein erster Reflex war „nicht mitlesen und nicht mitdiskutieren“, ich hab dann aber meiner Neugier nachgegeben.

Und hab auch meine Meinung vertreten

und genau SO sehe ich das.

Was dieses Kind genau hat (ADHS, Autismus oder was anderes) weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass jemand, der sich nur um dieses eine Kind kümmern soll, genau schauen muss, warum das Kind auf was reagiert.

Je nach Alter und Aufnahmefähigkeit kann dann die Situation besprochen werden. Oder Situationen verhindert werden. Oder es können soziale Situationen durch Übersetzung dessen, was die anderen machen oder sagen, erklärt werden.

Es ist ein langwieriger Prozess zu dem Vertrauen gehört. Und die Schulbegleitung benötigt Geduld und Ruhe. Da geht nichts von jetzt auf gleich.

Je nachdem, wann die Schulbegleitung erstmalig bei diesem Kind eingesetzt wurde (evtl. erst in der Pubertät), ist die Arbeit ungleich schwerer, als wenn die Begleitung ab der ersten Klasse mit dem Kind arbeitet. Denn das Kind hat bis dahin eventuell schon schlechte Vorerfahrungen gemacht. Es dann zu bestrafen zerstört sofort jegliche Vertrauensbasis.

Wer als Schulbegleitung mit Kindern arbeiten möchte braucht Geduld und sollte offen sein für kreative Lösungswege.

Um auf die Eingangsfrage zurückzukehren

„Sollte eine Schulbegleitung strafen…..“ kommt von mir nur ein klares NEIN, dass ist nicht ihre Aufgabe.

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4 Kommentare zu „Sollte eine Schulbegleitung strafen………“

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